Card Craps

European Seven Eleven

Craps war das erste Würfelspiel, das Einzug in die Spielbank von Monte Carlo gehalten hat – Würfelspiele galten lange Zeit als nicht elegant genug für den Betrieb in einem Casino.

In europäischen Casinos wird vielfach eine vereinfachte Variante unter dem Namen European Seven Eleven angeboten: bei diesem Spiel gibt es keine Odds bets, keine Wetten auf Come bzw. Don’t come, keine Buy bets, keine Lay bets, die Place bets auf 6 und 8 zahlen nur even money – gerade die für den Spieler günstigsten Wetten (nämlich die Odds bets und die Place bets auf 6 und 8 mit der Quote 7 : 6) sind gestrichen.

Card Craps

Da in einigen Gegenden der USA das Würfelspiel zwar verboten, das Kartenspiel aber erlaubt war, wurde Card Craps erfunden. Man verwendet dazu die Asse, 2er, 3er, 4er, 5er und 6er von zwei (oder auch drei) Paketen Spielkarten, d. h. man spielt mit 48 (oder 72) Karten. An die Stelle des Werfens zweier Würfel tritt das Aufdecken zweier Karten.

Es gelten dieselben Regeln wie beim Spiel mit Würfeln, beim Spiel mit Karten gibt es als weitere Wettmöglichkeiten noch die Double hard way bets: Hier setzt man darauf, dass eine gewisse gerade Augenzahl vor einer Sieben als Nächstes durch zwei identische Karten (also gleicher Wert und gleiche Farbe) erzielt wird. So gewinnt etwa eine Wette auf Double hard 6, wenn die 6 durch eine der vier Möglichkeiten (3–3), (3–3), (3–3) oder (3–3) dargestellt wird; die Wette verliert, falls die Augensumme 6 auf irgendeine andere Weise fällt, oder eine 7 erscheint.

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